Was ist ein Streik?

Immer wieder kann man in den unterschiedlichen Medien von Streiks und deren Auswirkungen hören. Ganz egal, ob sich um die Branche der Naturkosmetik, die Automobilindustrie oder öffentliche Betriebe geht.

Ein Streik kann im Grunde jedes Berufsfeld und damit auch jede Firma treffen, in der eine entsprechende Gewerkschaft vorhanden ist. Ohne eine Gewerkschaft kann es rein rechtlich auch keinen Streik geben.

Aber auch wenn von diesem Thema häufig die Rede ist, gibt es immer wieder Menschen, die gar nicht genau wissen, was ein Streik eigentlich ist. Hierbei geht es um viel mehr als die Arbeitsniederlegung.

 

Was genau ist eigentlich ein Streik?

Ein Streik ist eine Arbeitsniederlegung

Ein Streik ist eine Arbeitsniederlegung

Grundsätzlich kann ein Streik nicht so einfach von einer Belegschaft beschlossen werden. Es muss eine Gewerkschaft vorhanden sein. Für diese gilt der Streik als ein gesetzliches Kampfmittel, um gewissen Forderungen auch durchsetzen zu können.

Bei diesen Forderungen geht es in den meisten Fällen um höhere Löhne oder auch um die Verbesserungen der alltäglichen Arbeit. Weniger Stunden, bessere Absicherung oder Ähnliches fallen darunter.

Grundsätzlich ist ein Streik nur zulässig, wenn bereits Verhandlungen stattgefunden haben. Sind dieser Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft gescheitert, dann darf zum Streik aufgerufen werden.

Organisiert und geleitet werden diese von der Gewerkschaft und haben zum Ziel, den Arbeitgeber zum Nachgeben aufzufordern. Dabei kann es zum Beispiel ein Streik für die gesamte Belegschaft oder auch nur für Teilbereiche sein.

Arbeitnehmer, die sich dem Streik anschließen, bekommen keine Vergütung seitens des Arbeitgebers. Hier greift dann entsprechende die Gewerkschaft und sorgt für einen entsprechenden Ausgleich.

Daher ist es wichtig, dass man nur in den Streik geht, wenn man bereits der Gewerkschaft angehört. Ist man als Arbeitnehmer ohne die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft an einem Streik beteiligt, bekommt man von keiner Seite eine Ausgleichszahlung für den entfallenen Lohn.

Der Streik darf nur unter bestimmten Voraussetzungen als Druckmittel der Gewerkschaft eingesetzt werden. Fanden zum Beispiel noch keine Verhandlungen zwischen den Parteien statt und es kommt dennoch zu einem Streik, dann ist das gesetzlich nicht abgesichert und der Arbeitgeber kann Konsequenzen umsetzen.

Gleiches gilt für Streiks, die nicht von der Gewerkschaft, sondern von den Arbeitnehmern organisiert und ins Leben gerufen wurden. Auch hier gibt es keinerlei rechtliche Handhabe.

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