Verspätung wegen Streik – wie sind Ihre Rechte?

Verspätung der BahnStreiks können eine gute Sache sein, denn in erster Linie geht es meist darum, dass die Rechte der Arbeitnehmer gewahrt werden. Häufig geht es um Geld, denn die Bezahlung ist ein ständiges Streitthema. Die Menschen, die streiken, stehen also für ihre Rechte ein. Doch nicht selten sind auch andere Arbeitnehmer durch die Streiks betroffen, die damit nicht unbedingt etwas zu tun haben. Große Probleme gibt es dann, wenn Streiks den öffentlichen Nahverkehr betreffen. Immer wieder wird bei der Bahn oder auch bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gestreikt. Das Ergebnis sind ausgefallene Verkehrsmittel oder auch Verspätungen. Arbeitnehmer, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, haben das Problem, dass sie zu spät kommen. Nicht die eigene Schuld? Doch! Hier ist das Arbeitsrecht deutlich definiert. Auch bei einem Streik muss ein Arbeitnehmer dafür sorgen, dass er pünktlich auf der Arbeit ist. Hier sind sogar Abmahnungen rechtens. Natürlich kann es immer sein, dass Sie zu Unrecht eine Abmahnung erhalten, gerade in Bezug auf Probleme durch Streiks. Hier kann es eine gute Wahl sein, sich für eine Rechtsberatung zu entscheiden. Anwälte, wie hahne-becker-partner.de, kennen sich auf diesem Gebiet optimal aus und können Ihnen eine erste Einschätzung geben, wenn Sie Fragen haben.

Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer

Die Bahn fährt nicht und Sie haben kein Auto? Dann können Sie nicht einfach zu Hause bleiben, nur weil es scheinbar keinen Weg zur Arbeit gibt. Auch bei Streiks gilt für Sie die Pflicht, pünktlich an Ihrer Dienststelle zu erscheinen. Wie Sie das machen, ist in diesem Fall nicht interessant für Ihren Arbeitgeber. Streiks sind vorhersehbar und werden angekündigt. Damit sind Sie keine Entschuldigung dafür, dass Sie zu spät oder auch gar nicht zur Arbeit kommen. Es liegt in Ihrem Aufgabenbereich, Vorkehrungen zu treffen und so zu verhindern, dass der Streik einen Einfluss auf die eigene Arbeit hat. Wenn es Ihnen gar nicht möglich ist, pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen, so müssen Sie dies Ihrem Arbeitgeber mitteilen und sich bereiterklären, die verlorene Arbeitszeit wieder aufzuholen. Sie haben kein Anrecht darauf, dass Ihr Arbeitgeber Sie für diese Zeit freistellt. Übrigens: Für den Rückweg gibt es für Sie leider ebenfalls keine Möglichkeiten, hier die Arbeitszeit zu verkürzen. Wenn der Rückweg durch einen Streik mehr Zeit in Anspruch nimmt, als sonst, haben Sie keine Option, diese längere Dauer auf Ihre Arbeitszeit anzurechnen sondern müssen dennoch so lange an Ihrem Arbeitsplatz bleiben, wie es vertraglich vorgesehen ist.

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